Das Multi-Level-Prinzip im Affiliate-Marketing

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Im Affiliate-Marketing gibt es Partnerprogramme, die eine ähnliche Funktionsweise haben, wie es vom Multi-Level-Marketing (MLM) bekannt ist. Man sollte jedoch diese beiden Modelle keinesfalls verwechseln oder vergleichen – sie haben nicht viel gemeinsam.

Man findet häufig Partnerprogramme, die auf das Multi-Level-Prinzip setzen und den Affiliates nicht nur ermöglichen, Provisionen mit direkt geworbenen Kunden zu verdienen, sondern andere Affiliates zum Partnerprogramm einzuladen und an ihren Einnahmen beteiligt zu werden.

Was ist das Multi-Level-Prinzip bei Partnerprogrammen?

Normale Partnerprogramme funktionieren ganz einfach, wie du sicherlich bereits weißt:

  1. Du registrierst dich zu einem Partnerprogramm.
  2. Du loggst dich in dein Affiliate-Konto ein und findest dort Werbemittel, die du bei der Bewerbung benutzen kannst.
  3. Du machst Werbung für den Anbieter hinter dem Partnerprogramm und versuchst, Kunden zu werben.
  4. Du verdienst eine Provision, sobald ein von dir geworbener Interessent beim Anbieter etwas kauft.

Genau auf diese Weise verdienen die meisten Affiliates ihr Geld. Natürlich haben sie eine eigene Strategie, aber das Prinzip ist immer das Gleiche.

Und jetzt kommt die Magie ...

Es gibt auch Partnerprogramme, die eine Multi-Level-Vergütung ermöglichen. Diese Vergütung ermöglicht nicht nur Provisionen mit den direkt geworbenen Kunden, sondern erlaubt dir, Affiliates zum Partnerprogramm einzuladen und an ihren Einnahmen beteiligt zu werden.

Du kannst Affiliates werben und lässt diese die Werbung machen und verdienst Geld mit ihrer Arbeit – das ist ein „echtes“ passives Einkommen!

Anstatt die Arbeit zu machen und Kunden zu werben, kann man bei Multi-Level-Programmen einfach andere Affiliates werben und wird an ihren Einnahmen beteiligt.

Dadurch ist ein echtes passives Einkommen möglich!

Folgendermaßen kann es aussehen, wenn man als Affiliate eine eigene „Downline“ bestehend aus Partnern (Referrals) aufbaut:

Das Multi-Level-Affiliate Prinzip

Der Betreiber des Partnerprogramms kann festlegen, wie viele Levels oder „Tiers“ es gibt und wie hoch die Vergütung in jedem Level ist. In der Regel verringert sich die Vergütung, je tiefer man sich in der Matrix befindet.

Multi-Level-Marketing (MLM)?

Wenn man den Begriff „Multi-Level“ hört, denken viele sofort an das Multi-Level-Marketing (MLM), das nicht gerade einen guten Ruf unter den Marketingexperten genießt. Es muss klargestellt werden, dass sich beide Modelle grundlegend unterscheiden, der größte Unterschied ist:

Solange man am anderen Ende Produkte empfiehlt – dabei ist es egal, ob man selbst die Werbung macht oder die Downline (Referrals) – ist alles im grünen Bereich. Bei MLM gibt es oft genau hier ein Problem:

Das Produkt ist nichts, was man anfassen kann, sondern etwas ganz anderes, zum Beispiel Upgrades, Belohnungen oder sonstige Vorteile.

Wenn du an einem Multi-Level-Programm teilnimmst, achte immer darauf, dass das Hauptziel der Verkauf von Produkten/Werten ist und nicht das Werben neuer Teilnehmer für das System, dann bist du auf der sicheren Seite.

Passiv Geld verdienen durch geworbene Referrals

Menschen sind von Natur aus faul, Affiliates auch. Da kommt uns das Multi-Level-Prinzip bei Partnerprogrammen genau entgegen und eröffnet neue Chancen, Geld mit Nichtstun zu verdienen.

Obwohl ich ein Befürworter dafür bin, dass es kein absolut passives Einkommen geben kann, muss ich gestehen, dass mit Multi-Level-Programmen tatsächlich ein 100 % passives Einkommen möglich ist, auch wenn kein unendliches.

Wir müssen nur einen Taschenrechner aus der Schublade holen und einige Kalkulationen auf dem Grundschulniveau machen, um ein echtes passives Einkommen in Aktion zu sehen, bist du bereit für einige Beispielrechnungen?

Ich mache den Anfang.

Mal angenommen, wir nehmen an einem Partnerprogramm teil, bei dem man 50 % auf Direktempfehlungen bekommt und zusätzlich 10 % an den Einnahmen der geworbenen Partner beteiligt wird.

Wir sind clever und gehen natürlich den Weg mit den passiven Einnahmen und lassen unsere Referrals die Arbeit machen, folgendermaßen können die Einnahmen aussehen:

Neue Partner pro Monat: 30 
Durchschnittliche Einnahmen eines Partners: 20 € 
Beteiligung an Partnereinnahmen: 10 % 

Passive Einnahmen pro Monat: 60 €

oder ein anderes Beispiel:

Neue Partner pro Monat: 30 
Durchschnittliche Einnahmen eines Partners: 50 € 
Beteiligung an Partnereinnahmen: 25 % 

Passive Einnahmen pro Monat: 375 €

Sehr nette Einnahmen ohne Arbeit.

Das Interessante ist, dass wir jeden Monat nicht nur Geld mit neuen Partnern verdienen, sondern auch durch die Einnahmen der Partner, die wir Monate zuvor geworben haben. Kommt dir das bekannt vor?

Das Lifetime-Prinzip von Partnerprogrammen!

Die passiven Einnahmen wachsen Monat für Monat und wir kümmern uns nur um das Werben neuer Partner. Im letzten Beispiel steigen unsere Einnahmen jeden Monat um 375 Euro, was nach einem Jahr Monatseinnahmen von 4.500 Euro entspricht!

Das Einkommen wird jedoch erst zu 100 % passiv, wenn man mit der Werbung aufhört und von den bereits aufgebauten Einnahmen durch geworbene Referrals lebt ...

Das Problem ist, dass immer wieder geworbene Partner aussteigen und deine Einnahmen sinken werden, deshalb mein Tipp, ununterbrochen neue Partner ins Boot zu holen, um die Einnahmen aufrechtzuerhalten und weiter zu steigern.

Fazit

Es ist eine gute Idee, mit Partnerprogrammen zu arbeiten, die auf Multi-Level-Vergütungen setzen. Besonders lukrativ wird es, wenn es nicht nur ein, sondern zwei Level gibt und die Vergütungshöhe bei insgesamt über 20 oder gar 30 % liegt. Mit bisschen Arbeit lassen sich nennenswerte und so ziemlich passive Einnahmen aufbauen.

Ich betreibe das AffiliClub Partnerprogramm, wo die Partner an ihren Referrals 25 % verdienen. Das ist eine sehr hohe Multi-Level-Vergütung und ist sehr fair. Nicht nur kann man Geld mit direkten Empfehlungen verdienen, sondern auch durch Einnahmen der geworbenen Partner.

Autor
Über Vitali Lutz

Vitali arbeitet seit 2007 als selbständiger Internet-Marketer. Einen großen Teil seines Internet-Einkommens generiert er heute mithilfe von Affiliate-Marketing und Websites. Auf AffiliateProfit.de publiziert er Artikel, die sich mit Affiliate-Marketing beschäftigen.