Provisionen und Vergütung im Affiliate-Marketing

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Affiliates bekommen im Affiliate-Marketing Provisionen für ihre Leistung und nur bei messbarem Erfolg. Provisionen dienen jedoch nicht nur als Vergütung einer Werbeleistung, sondern sollen die Affiliate zusätzlich motivieren, langfristig mit Partnerprogrammen zu arbeiten.

Erfahre in diesem Artikel als über die Provisionen im Affiliate-Marketing, wie diese zustande kommen und welche Vergütungsmodelle jeder Affiliate kennen sollte, weil sie direkt die Provisionshöhe beeinflussen.

Was ist eine Provision?

Provisionen sind eine Form der Vergütung für erbrachte Dienstleistungen oder verkaufte Produkte. Provisionen sind eine gängige Methode, um Affiliates für ihre Leistung zu motivieren und zu belohnen.

Sobald du dich zu einem Partnerprogramm registrierst und Produkte von Anbietern bewirbst, wird dir bei Erfolg, was einer Empfehlung eines Produkts entsprechen kann, eine Provision zugesprochen.

Bei einigen Partnerprogrammen wird der Begriff Provision durch verwandte Synonyme wie „Werbekostenerstattung“, „Vergütung“ oder „Gutschrift“ ersetzt – in allen Fällen geht es um die Höhe der Vergütung bei Erfolg.

Wie hoch ist die Provision bei Partnerprogrammen?

Bei Partnerprogrammen ist die Provision entweder dynamisch oder fest:

Bei einer festen Provisionshöhe können die Einnahmen gut eingeschätzt werden, wenn man die Konversionsrate (Conversion Rate) kennt. Bei dynamischen Provisionen ist eine Schätzung der Einnahmen nur sehr schwer möglich, weil sich die Provisionshöhe häufig am Bestellwert richtet und man nie genau weiß, welche Produkte ein Käufer bestellt.

Welche Leistungen werden mit einer Provision vergütet?

Die Höhe der Provision ist fest mit der Aktion verknüpft, für die eine Vergütung stattfindet, wobei es mehrere Vergütungsmodelle gibt, die wichtigsten sind:

Am häufigsten wirst du die beiden Vergütungsarten Pay Per Sale und Pay Per Lead bei Partnerprogrammen finden, weil hierbei der Anbieter zumindest die Leistung eines Affiliates sicher messen kann.

Die Bezahlung von Affiliates für Klicks, also Pay Per Click, findet man bei Partnerprogrammen eher seltener, weil sich Klicks automatisch erzeugen lassen und viele unseriöse Affiliates es quasi unmöglich machen, mit diesem Modell profitabel zu sein.

Wie Provisionen verdient werden

Wie wir bereits wissen, bekommt ein Affiliate seine Provision für eine Leistung. In der Praxis sieht es so aus, dass der Vertriebspartner entweder die Werbemittel auf einer Werbeplattform einsetzt oder einfach den Partner-Link zu Werbezwecken nutzt.

Ein Interessent klickt auf den Werbelink, wird zum Anbieter geführt, wobei dieser auf dem Weg ein Tracking-System passieren muss, und muss dort eine Aktion tätigen, zum Beispiel einen Kauf, damit der Affiliate eine Provision verdienen kann.

Das Prinzip des Affiliate-Links
Das Prinzip des Affiliate-Links

Folgende Szenarien führen zu einer Provision:

Wofür es eine Provision gibt, ist vom Ziel des Partnerprogramms abhängig. Entweder werden kostenlose Aktionen vergütet, oder der geworbene Interessent muss etwas kaufen, damit der Affiliate Geld verdienen kann.

Provisionen für digitale und physische Produkte

Als Produktempfehler fragt man sich oft, ob man digitale oder physische Produkte empfehlen soll. Es ist eine schwierige Entscheidung, doch aus Erfahrung weiß ich, dass man mit digitalen Produkten wie:

mehr Geld verdienen kann. Vor allem die hochpreisigen Produkte wie Online-Trainings, die 1.000 Euro und mehr kosten können, werden nicht selten mit einer dreistelligen Provision vergütet.

Auf der anderen Seite haben wir die physischen Produkte, die in Online-Shops gekauft werden können und der Affiliate 3 – 10 % Provision auf den gesamten Warenkorb bekommt. Auch bei vielen bestellten Produkten, verdient man nur mittlere zweistelligen Provisionen.

Mit digitalen Produkten verdient man also bereits bei niedrigen Verkaufszahlen gutes Geld, während man bei physischen Produkten oft viele Produkte verkaufen muss, um entsprechend hohe Einnahmen zu erzielen.

Wiederkehrende Provisionen

Es gibt einmalige Provisionen und wiederkehrende. Einmalige Provisionen werden nur einmal vergütet. Wiederkehrende Provisionen werden meistens monatlich aufs Neue dem Affiliate gutgeschrieben, solange der geworbene Kunde den Service oder das Produkt nutzt und Geld dafür bezahlt.

Was viele Affiliates unterschätzen, ist das enorme langfristige Verdienstpotenzial bei wiederkehrenden Provisionen!

Während man bei einmaligen Provisionen immer die gleiche Leistung erbringen muss, um ein gleiches Einkommen zu erzielen, „wachsen“ die Einnahmen bei wiederkehrenden Provisionen jeden Monat, wie die folgende Abbildung zeigt:

GetResponse Einnahmen

Man bekommt nicht nur für die neuen Kunden Provisionen, sondern auch für jene, die man vor Monaten oder gar Jahren geworben hat!

Bei Lifetime-Partnerprogrammen mit wiederkehrenden Provisionen lässt sich das Einkommen jeden Monat bei durchwegs identischer Leistung sehr stabil steigern!

Achte beim Partnerprogramm, ob die Provisionen nur einmal oder lebenslänglich für geworbene Kunden gezahlt werden, denn im zweiten Fall hast du womöglich ein Programm vor dir, das dir ein enormes Verdienstpotenzial für viele Jahre bietet.

Das Partnerprogramm von AffiliClub zahlt an die Partner ebenfalls wiederkehrende Provisionen. Solange ein geworbenes Mitglied etwas kauft, bekommt der Partner immer wieder eine Provision.

Fazit

Affiliates werden für ihre Leistung in Form von Provisionen belohnt. Es gibt mehrere Vergütungsmodelle, von denen nur Pay Per Sale und Pay Per Lead wirklich erwähnenswert sind. Die Provisionshöhe kann abhängig vom Ziel des Partnerprogramms deutlich schwanken.

Bei den meisten Partnerprogrammen musst du zahlende Kunden werben, um eine Provision zu verdienen. Die Provisionshöhe richtet sich entweder am Warenkorbwert, oder sie hat einen festen Wert, was nicht wenige Partnerprogramme bevorzugen.

Autor
Über Vitali Lutz

Vitali arbeitet seit 2007 als selbständiger Internet-Marketer. Einen großen Teil seines Internet-Einkommens generiert er heute mithilfe von Affiliate-Marketing und Websites. Auf AffiliateProfit.de publiziert er Artikel, die sich mit Affiliate-Marketing beschäftigen.