Werbemittel für Partnerprogramme im Affiliate-Marketing

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Werbemittel werden unter anderem auch bei Partnerprogrammen und im Affiliate-Marketing eingesetzt. Damit Affiliates mit der Bewerbung von Produkten schnell starten können, bieten viele Programme fertige Werbemittel in verschiedenen Größen und Formaten an.

Welche Werbemittel-Formate gibt es?

Es gibt zahlreiche Formate für Werbemittel, die man als Affiliate nutzen kann. Die einen lassen sich gut auf einer Website einsetzen, die anderen lassen sich in mobile Apps integrieren, andere sind universal und können überall genutzt werden.

Standard-Werbeformate für das Web

Die Standard-Werbeformate sieht man immer wieder auf Websites. Die einen sind sehr beliebt, die anderen weniger. Alle Werbemittel, die oben aufgeführt sind, haben jedoch das Problem, dass sie heute kaum mehr Beachtung bekommen.

Zum einen werden diese unterbewusst von den Internetnutzern ignoriert, zum anderen haben heute viele Nutzer eine Art AdBlocker installiert, der die häufigsten Werbemittelformate anhand der Größe erkennt und diese einfach ausblendet.

Es wird Affiliates deshalb geraten, auf normale Textlinks zu setzen. Dabei wird die Werbung direkt in den Inhalt integriert und agiert als Empfehlung. Nicht zu vergessen ist, dass man diese Werbung als solche kennzeichnen muss, weil es eine Kennzeichnungspflicht für Werbung gibt.

Mobile Werbeformate für Apps

Mobile Werbeformate sind für Affiliates interessant, die eigene Apps erstellen. Meistens finden die Werbemittel ihre Verwendung in Apps auf mobilen Geräten wie Smartphones, Smartwatches und Unterhaltungsgeräten.

Animierte Werbeformate

Aufgrund der zunehmenden Bannerblindheit bei grafischen Werbemitteln, werden häufig animierte Werbemittel eingesetzt, die durch animierte Inhalte in jedem Fall deutlich mehr auffallen als statische Werbemittel.

Folgende animierten Formate werden bei Werbemitteln meistens eingesetzt:

GIFs zählen zu den Klassikern, weil einfach alle Geräte GIF-Bilder unterstützen. Video bekommt ebenfalls einen immer besseren Support auf elektronischen Geräten und dann haben wir noch HTML5, womit sich dank Webtechnologien sehr attraktive und dynamische Werbemittel erstellen lassen.

Welche Werbemittel funktionieren am besten?

In bestimmten Szenarien funktionieren bestimmte Werbemittel besser als andere. Deshalb haben sich Affiliates damit abgefunden, dass man bei jedem Werbeprojekt die richtigen Werbemittel ertesten muss.

In der Regel werden auf Webseiten grafische Werbemittel oder Textlinks zu Werbezwecken genutzt. Sollte man Apps entwickeln, werden meistens Banner in großen Formaten und Videos eingesetzt, die sich nicht selten über die gesamte App strecken.

Eher selten werden auch fertige Lösungen wie zum Beispiel Produkt-Preisvergleiche und Online-Shops zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt. Der Affiliate bekommt eine fertige Plattform ausgehändigt, die bereits alle Werbemittel enthält, damit der Affiliate sich nur um die Interessentengewinnung kümmern muss.

Professionelle Affiliates erstellen eigene Werbeplattformen und integrieren die Werbemittel immer dann, wenn diese in den Inhalt am besten passen. Dadurch erreichen sie eine hohe Konversionsrate und ihre Werbeaktivitäten sind sehr effizient und effektiv.

Die besten Positionen für Werbemittel

Werbemittel funktionieren am besten, wenn sie gut sichtbar sind. Auf vielen Webseiten sieht man deshalb gleich beim Betreten der Seite ganz oben und manchmal auch links in der Sidebar Werbung.

Die Werbung ist häufig auf folgenden Positionen auf Webseiten zu finden:

Auch wenn zu aggressive Werbung nicht für jeden Webmaster-Geschmack ist, zeigt sich diese Praxis von finanzieller Seite als erfolgreich – schließlich geht es oft um die Maximierung der Werbeeinnahmen, und dabei muss man oft Kompromisse bei der Usability der Website in Kauf nehmen.

Hier ist ein gutes Beispiel für (zu) aggressive Werbung:

Aggressive Werbung auf Website

Ich persönlich würde keine so aggressive Variante für Werbung empfehlen, weil das Risiko zu groß ist, dass ein neuer Besucher von der Werbung abgeschreckt wird und genervt die Seite verlässt.

Besser ist es, die ersten Werbemittel erst nach dem Scrollen der Seite sichtbar zu machen und zusätzlich nach dem Artikel zu platzieren. Diese beiden Werbeplätze sind eher passiv und die Werbung wird dennoch von den aktiven Besuchern wahrgenommen.

Auch ist die Werbung in der Sidebar gut aufgehoben.

Viele Websites haben in ihrem Layout eine Sidebar an der rechten oder linken Seite, wo ein Besucher eher nebensächliche Informationen findet – hier Werbemittel zu positionieren, ist keine schlechte Idee.

Idealerweise schafft man es, die Werbung in Textform direkt in den Inhalt einer Seite einzubauen. Die Werbung befindet sich dann direkt im Lesefluss und kann praktisch nicht übersehen werden. Wichtig ist, dass die Werbung zum Inhalt passt und zu einer Handlung auffordert.

Außerdem muss auch Textwerbung mit dem Hinweis „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet werden.

Fazit

Viele Partnerprogramme bieten eine große Auswahl an fertigen Werbemitteln an.

Affiliates, die eher unerfahren sind, greifen häufig zu den fertigen Werbemitteln, um mit Partnerprogrammen Geld zu verdienen. Es ist der Job der Partnerprogramm-Betreiber, möglichst viele professionelle Werbemittel für die Bewerbung der Produkte im Rahmen des Partnerprogramms für Affiliates zur Verfügung zu stellen.

Professionelle Affiliates schauen sich oft nicht mal die verfügbaren Werbemittel an und erstellen einfach eigene. Sie erstelle grafische Werbemittel, wenn dies gestattet ist, schreiben Werbeartikel oder nutzen einfach den universellen Partner-Link und integrieren ihn an passenden Stellen auf der Werbeplattform in den Inhalt.

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Über Vitali Lutz

Vitali arbeitet seit 2007 als selbständiger Internet-Marketer. Einen großen Teil seines Internet-Einkommens generiert er heute mithilfe von Affiliate-Marketing und Websites. Auf AffiliateProfit.de publiziert er Artikel, die sich mit Affiliate-Marketing beschäftigen.